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Das Eigenheim einbruchsicher machen

Wenig bedeutet dem Deutschen so viel, wie die eigenen vier Wände. Egal ob es sich hierbei um die eigene Immobilie handelt oder um eine Mietwohnung, hier verbringen die meisten den Großteil ihrer Freizeit und betreiben entsprechenden Aufwand, den Lebensraum so zu gestalten, dass er ein Maximum an Komfort bietet und den eigenen Vorlieben gerecht wird. Ein Haushalt ist so auch immer eine Ansammlung von Wertgegenständen, sei es der hochwertige Flachbildfernseher, die neue Stereoanlage, Computer und Laptop oder hinter verschlossenen Türen und Fenstern in Sicherheit vermutetes Bargeld, Schmuck oder sonstige Wertsachen. Dieser allgemein bekannte Umstand weckt nachvollziehbar auch wenig ehrenhaftes Interesse Fremder. Als Ergebnis steigt die Zahl der Einbrüche seit Jahren kontinuierlich. In 2015 verursachten 167.136 Einbruchsfälle einen Schaden von mehr als 440 Millionen Euro. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der versuchten oder anders ausgedrückt missglückten Einbrüche. Der Grund hierfür sind vor allen Dingen ein gestiegenes Bewusstsein für die Gefahren sowie das zunehmende Angebot an Elementen einer Einbruchsicherung zum Nachrüsten, die es auf verschiedene Weise ermöglichen, eine Immobilie und damit seinen Besitz zu schützen. Wer eine Wohnung oder ein Haus einbruchsicher machen möchte, stößt schnell auf ein umfangreiches Angebot an technischen Lösungen, die es ermöglichen sollen, auch in älteren Immobilien eine zuverlässige Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen. Unsere Einbruchschutz Beratung liefert Ihnen einen Überblick über zeitgemäße Maßnahmen, um Ihre Wohnung oder Ihr Haus vor Einbrechern zu schützen.

Einbruchschutz Beratung – von einfachen Regeln bis zu moderner High Tech

Die Möglichkeiten ein Haus einbruchsicher zu machen sind vielfältig. Das Angebot an einfachen und kostengünstigen Lösungen, wie auch an aufwändigen, hochentwickelten Systemen wächst kontinuierlich und versucht mit jeder Neuerung oder Weiterentwicklung bestehende oder neu auftretende Schwachstellen zu beseitigen und so das Risiko eines erfolgreichen Einbruchs zu minimieren.

Einbruchschutz lässt sich grundsätzlich in drei Kategorien einteilen, wobei einzelne Systeme durchaus mehrere Funktionen erfüllen können, um ein Haus einbruchsicher zu machen.

  • Einbruchprävention – also Maßnahmen, die einen Einbrecher dazu bewegen, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen.
  • Einbruchsicherung – durch Hilfsmittel, die einen Einbruchsversuch scheitern lassen.
  • Überwachung und Aufzeichnung – die im Falle eines erfolgreichen Einbruchs eine Beweissicherung ermöglichen und so die Chancen einer Strafverfolgung verbessern.

Dabei finden sich in allen Bereichen sowohl technische Lösungen einer Einbruchsicherung zum Nachrüsten, die geeignet sind ein Haus einbruchsicher zu machen, als auch ebenso wichtige Verhaltensregeln, die über den Erfolg mitbestimmen. Unsere Einbruchschutz Beratung nennt hier die wichtigsten Maßnahmen beider Arten.

1. Vorsicht und Sorgfalt als effektiver Schutz

Ein bedeutender Teil aller Einbrüche, die von der Polizei und den Versicherern registriert werden, ist bedauerlicherweise auf Leichtfertigkeit der Opfer zurückzuführen. Die beste, modernste und zuverlässigste Lösung ein Haus einbruchsicher zu machen und jede Bemühung Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen, sind vollständig wertlos, wenn dieser nicht sachgemäß genutzt wird. Die vermeintlich schnelle Fahrt zum Supermarkt, bei gleichzeitig gekipptem Schlafzimmerfenster, die aus Bequemlichkeit offenstehende Kellertür, ja selbst der Schlüssel zur Sicherheit, versteckt im Blumentopf oder unter der Fußmatte, das alles sind leider keine Seltenheit und öffnet insbesondere Gelegenheitsdieben im wahrsten Sinne Tür und Tor. Einfach ausgedrückt ist der wichtigste aller Ratschläge einer Einbruchschutz Beratung mit dem Ziel, Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen und so ein Haus einbruchsicher zu machen: machen Sie es einem Einbrecher nicht unnötig leicht und nutzen Sie alle Möglichkeiten zu Schutz Ihres Besitzes immer vollständig, auch dann, wenn Sie es einmal für übertrieben halten.

Wichtig hierbei zu bedenken ist vor allen Dingen, dass nachgewiesen fahrlässiges Verhalten von einer Hausratversicherung zum Anlass genommen werden kann, den Versicherungsschutz im Nachhinein zu verweigern. Ebenso können Maßnahmen, die eine Einbruchsicherung nachrüsten und nachweislich geeignet sind ein Haus einbruchsicher zu machen, bei einigen Versicherern positive Auswirkungen auf die Höhe der Versicherungsprämie haben oder für die Versicherbarkeit besonderer Wert- oder Kunstgegenstände sogar Voraussetzung sein. Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen kostet also nicht nur Geld, es kann auch ganz konkret Geld sparen.

2. Das Schlüssel-Schloss-Prinzip – Sicherheitsschließtechnik

Klassische Wohnungseinbrüche erfolgen zu fast 50 Prozent durch die Wohnungstür. Hauptschwachstelle sind hier die verbauten, oft veralteten und mit wenig Aufwand zu überwindenden Schließzylinder, die von Profis mit wenigen Handgriffen, in Sekunden aufgeschlossen oder im Zweifelsfall mit wenig Gewalt zerstört werden können. Um mit einfachen Mitteln eine Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen und ein Haus einbruchsicher zu machen, empfiehlt die Einbruchschutz Beratung den Austausch alter Profilzylinder durch neue, sichere Modelle mit zahlreichen möglichen Sicherheitsmerkmalen.

3. Schwachstellen stärken – Fenstersicherung

Nach polizeilicher Statistik verschaffen sich etwa die Hälfte aller Einbrecher durch Fenster bzw. Terrassen- oder Balkontüren Zutritt. Hier kommt zum einen die beschriebene Leichtfertigkeit vieler Mieter oder Eigentümer zum Tragen, die sich in geöffneten oder zumindest gekippten Fenstern bzw. Fenstertüren ausdrückt. Zum anderen sind einfache Fenster grundsätzlich Schwachstellen, die mit vergleichsweise geringem Aufwand zu überwinden sind. Meist wird hierbei der herkömmliche Schließmechanismus genutzt. Durch ein teilweise geöffnetes oder aufgehebeltes Fenster wird der Fensterhebel umgelegt und das Fenster geöffnet. Um dies zu verhindern und eine Wohnung oder ein Haus einbruchsicher zu machen, rät jede Einbruchschutz Beratung Standard-Fensterhebel durch solche mit Schlössern auszutauschen. Solche Fensterschlösser verhindern das ungewollte Öffnen des Fensters, indem sie den Hebel blockieren. So ist mit vergleichsweise geringen Mitteln ein Haus einbruchsicher zu machen.

Eine noch effektivere jedoch gleichzeitig aufwändigere Maßnahme eine Einbruchsicherung nachrüsten zu lassen und ein Haus einbruchsicher zu machen, ist die Montage eines Fenstergitters. Meist massive Metallgitter verhindern den Zutritt, selbst bei geöffnetem Fenster. Fenstergitter eignen sich in der Regel nicht für Fenstertüren und stellen neben einem höheren Montageaufwand eine optische Veränderung des Gesamtbildes eines Gebäudes dar. Somit sind sie zwar effektive Mittel, ein Haus einbruchsicher zu machen, jedoch mit deutlichen Einschränkungen verbunden. Eine Einbruchschutz Beratung orientiert sich deshalb immer an individuellen Voraussetzungen.

4. Von still und leise bis ohrenbetäubend – Alarmanlagen

Will man eine Einbruchsicherung nachrüsten, um eine Wohnung oder ein Haus einbruchsicher zu machen, gilt der erste Gedanke oft einer klassischen Alarmanlage. Üblicherweise besteht diese aus Sensoren, die einen Einbruchsversuch registrieren und einer Steuereinheit, die mit den notwendigen Bedienelementen ausgestattet ist, das Signal der Sensoren empfängt und verarbeitet und den eigentlichen Alarm auslöst. In der Regel werden Türen und Fenster gesichert um das Haus einbruchsicher zu machen, wobei zum einen das Öffnen, zum anderen ein Einschlagen einer Glasscheibe registriert wird. Das Signal eines Sensors kann verschiedene Reaktionen auslösen. Verbreitet ist der Alarm durch optisches und akustisches Signal, durch eine Sirene und Blinklicht, meist zur Abschreckung im Außenbereich angebracht. Alternativ oder auch parallel kann ein sogenannter stiller Alarm erfolgen, der eine Alarmmeldung an den Eigentümer oder einen Sicherheitsdienst sendet. Eine Einbruchschutz Beratung ermittelt das optimal geeignete System und dessen Ausstattung.

5. Keiner rührt sich! – Bewegungsmelder

Bewegungsmelder sind streng genommen keine eigenständigen Systeme, um und ein Haus einbruchsicher zu machen. Vielmehr handelt es sich um Elemente oder Bauteile von Systemen, die geeignet sind, ein Haus einbruchsicher zu machen. Als Sensoren überwachen sie einen festgelegten Bereich in einer Immobilie oder ihrem Umfeld. Die bei Einbruchsicherung zum Nachrüsten verbreiteten PIR-Sensoren (passive Infrarot Sensoren) reagieren dabei auf Wärmestrahlung, die von Menschen abgegeben wird. Wird in dem überwachten Bereich eine Bewegung registriert, sendet der Bewegungsmelder ein Signal an ein angeschlossenes System. Hierbei kann es sich um eine einfache Beleuchtung handeln, die so durch Bewegung aktiviert wird. Ebenso kommen Überwachungskameras oder Alarmanlagen für eine Verknüpfung mit Bewegungsmeldern in Betracht. Beide Varianten sind geeignet ein Haus einbruchsicher zu machen. Die Einbruchschutz Beratung ermittelt auch hier die am besten geeignete Variante.

6. Augen die keinen Schlaf benötigen – Wlan Überwachungskameras

Überwachungskameras sind beliebte Elemente einer umfassenden Einbruchsicherung zum Nachrüsten. Will man eine Einbruchssicherung nachrüsten um eine Wohnung oder ein Haus einbruchsicher zu machen, bieten IP-Überwachungskameras mit Wlan den größten Komfort. Dank Signalübertragung via Funk-Netzwerk, erübrigt sich das aufwändige Verlegen von Kabeln. Außerdem ermöglicht die Anbindung an einen Netzwerkrouter den Zugriff aus der Ferne, über das Internet. So können sowohl Kamerabilder und zum Beispiel ein Bewegungsalarm übertragen werden als auch Steuerbefehle an die Kamera gesendet werden.

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